
Im folgenden werden Routen beschrieben, welche wohl keine besonderen technischen Anforderungen Stellen, aber trotzdem nicht mehr als Wanderwege betrachtet werden können. In den SAC Routenführern fallen die Routen mit der Bezeichnung L und WS in diese Kategorie. Eine Anfrage in der Hütte für die aktuellen Verhältnisse ist sehr empfohlen. Schwierige Hochtouren sind bei den Hochtouren beschrieben.
(L) Anregende Tour auf den Gipfel zwischen den Pizzo Rotondo und den Pizzo Pesciora. Beide Varianten 4-5 Stunden wieder zur Hütte zurück. Kombination der Routen 169, 458 und 462; resp. 169, 465 und 461 des SAC Clubführers Gotthard (1995).
Von der Rotondohütte über den Witenwasserengletscher auf den Witenwasserenpass (2819 m). Vom Witenwasserenpass steigt man etwas ab, überschreitet auf ca. 2740 m den Fuss des Witenwasserenstock-Westgrates und gelangt so in das Firnbecken des Gerengletschers unterhalb des Passo inferiore di Pesciora (Spalten !). Über den Bergschrund und durch eine Rinne auf den Übergang 50 m südlich von Pt. 3034. Vom Übergang auf dem Grat, die ersten Gruppe bizarrer Zacken rechts, die weiteren rechts oder links umgehend. Auf der Aufstiegsroute zur Hütte zurück. Das Gerenhorn kann ebenfalls vom Passo superiore di Pesciora erreicht werden.
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(L) Aussichtsreicher Berg auf der Kantonsgrenze Wallis-Tessin. 4 Stunden wieder zur Hütte zurück. Kombination der Routen 169, 465 und 470 des SAC Clubführers Gotthard (1995).
Von der Rotondohütte über den Witenwasserengletscher auf den Witenwasserenpass (2819 m). Vom Witenwasserenpass steigt man etwas ab, überschreitet auf dem ca. 2740 m des Fuss des Witenwasserenstock- Westgrates und gelang so in das Firnbecken des Gerengletschers und über dieses auf den Passo superiore di Pesciora (Spalten !). Vom diesem durch ein Schuttband auf den SSE-Grat und auf diesem bis auf den Gipfel. Vom Witenwasserenstock erreicht man die Gletschermulde vor dem Pizzo Pesciora, wenn 20 m von einer kleinen Lücke westlich des Ostgipfels des Witenwasserenstockes Richtung Süden abgeseilt (Kette am Einstieg zur Abseilstelle).
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Kinderbergsteigerexpedition zum Witenwasserenstock
(L) Lohnende Tour auf den Punkt wo die drei Kantone Tessin, Wallis und Uri zusammenstossen, gleichzeitig dreifache Wasserscheide. 3 Stunden mit Rückkehr zur Rotondohütte, 5 Stunden wenn auf der Pizzo Pesciora besteigen wird (sehr lohnend), 4 Stunden wenn auch der Hauptgipfel bestiegen wird. Kombination der Routen 475, 465 und 470 des SAC Clubführers Gotthard (1995).
Von der Rotondohütte auf dem Witenwasserengletscher (Spalten) gegen den Witenwasserenpass aufsteigen. Unter dem Witenwasserenstock gegen Südosten queren und zum NO-Grat aufsteigen, der zwischen den Punkten 2908 und 3025, bei zwei alten Militärhütten, erreicht wird. Nun auf dem Grat weiter Richtung Ostgipfel, Pt. 3025 m, (Achtung, Wächten). Wenn der Pizzo Pesciora auch bestiegen werden soll, kann 20 m von einer kleinen Lücke westlich des Ostgipfels des Witenwasserenstockes Richtung Süden abgeseilt werden. Routenbeschreibung weiter vorne.
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(L, III) Lohnende Tour auf den Hauptgipfel. 1 Stunde mit Rückkehr zum Ostgipfel. Route 481 des SAC Clubführers Gotthard (1995).
Auf dem Grat weiter Richtung Hauptgipfel, Pt. 3082 m. Ca. 50 Meter nach der Abseilstelle, von welcher auf den Gerengletscher abgeseilt werden kann wird ein markanter Aufschwung erreicht. Hier entweder rechts (Nordseitig) 60 Meter, je nach Verhältnissen heikel, über ein Schneefeld. Besser wird der Gratscheide entlang geklettert (2 Haken am Stand, 1 Zwischenhaken, Stand nach 20 Meter an Felszacken mit Schlinge. Vom Stand 40 Meter bis zu Kette, 1 Haken, Schlingen oder Keile nützlich, Schwierigkeit II-III). Von der Kette an kurzem Seil dem Grat entlang bis zum Hauptgipfel. Die Gipfelplatte mit dem Gipfelbuch bietet nochmals eine rassige Kletterei. Auf dem Rückweg wird bis zur Kette am kurzen Seil zurückgeklettert, von dort die 40 Meter am langen Seil, die letzten 20 Meter werden mit Vorteil abgeseilt.
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(L) Grosszügige alpine Tour über das Gross Muttenhorn auf den Furkapass. 6 Stunden. Kombination der Routen 148, 115 und 113 des SAC Clubführers Gotthard (1995). Auch in umgekehrter Richtung lohnend.
Von der Rotondohütte auf den Leckipass (2892 m) und auf dem Muttengletscher zur Chrummegg (2447 m) absteigen. Von dort über die Moränen des Muttengletschers auf die Muttenstöck (2611 m), wo der ENE-Grat beginnt. Von dort auf dem Rücken auf den Gipfel des Gross Muttenhorns (3099.1 m). Vom Gipfel zum Sattel 3005 m absteigen und weiter auf der S- Flanke zum Sattel 2985 m. Von dort auf dem östlichen Ufer zu Pt. 2494 absteigen und auf dem Militärsträsschen auf den Furkapass (Bushaltestelle).
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