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Skitouren     Beschreibung der Schwierigkeitsbewertung Skitouren

Von Realp durch das Witenwasserental zur Rotondohütte
Von Realp über das Rottällihorn (2910 m) und Stellibodenhorn (2988 m) zur Rotondohütte
Vom Winterhorn über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte
Vom Gemsstock über den Gotthardpass zur Rotondohütte
Von Airolo über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte
Von Villa-Bedretto über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte
Von der Capanna Piansecco zur Rotondohütte
Vom Hotel Tiefenbach zur Rotondohütte
Vom Hotel Tiefenbach über das Gross Muttenhorn zur Rotondohütte
Pizzo Rotondo
Chüebodenhorn
Gross Leckihorn
Pizzo Lucendro
Gross Muttenhorn
Witenwasserenstock
Hüenerstock
Stellibodenhorn und Rottällihorn
Rottällihorn und Stellibodenalp
Nach Realp über den Stotzigen Firsten
Nach Realp über das Stellibodenhorn
Nach Realp über das Rottällihorn
Über den Pizzo Pesciora nach Ronco
Über den Pizzo Rotondo nach All' Acqua
Über das Chüebodenhorn nach All' Acqua
Über den Pizzo Lucendro nach Airolo
Zur Capanna Piansecco
Zum Hotel Tiefenbach

Sigrid mit Ski

Touren mit Telemarkskis

Flugzeugspur

Von Realp durch das Witenwasserental zur Rotondohütte

(MS) Der Aufstieg von Realp durch das Witenwasserental ist der Normalweg zur Hütte im Winter. Er zeichnet sich durch eine geringe Gefährdung durch Lawinen und durch das fehlen von starken Steigungen aus (31/2-4 Stunden, 1040 m Aufstieg).

Von Realp durch das Witenwasserental Richtung Oberstafel. Von der Hinteren Schweig an ist ein relativ lawinensicherer Hüttenweg mit 33 Stangen markiert. Eine Skizze des Winterweges mit den Azimuten befindet sich hier und GPS-Tracks und Karten hier. Wenig anstrengender Aufstieg durch das im Winter von der Zivilisation unberührte Witenwasserental. Route 13 des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

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Von Realp über das Rottällihorn (2910 m) und Stellibodenhorn (2988 m) zur Rotondohütte

(GS) Etwas anstrengendere Alternative vom Aufstieg durch das Witenwasserental. Benötigt günstigere Bedingungen als der markierte Hüttenweg (5-51/2 Stunden, 1380 m Aufstieg, 440 m Abfahrt)

Von Realp durch das Witenwasserental Richtung Oberstafel. Von der Hinteren Schweig an ist ein relativ lawinensicherer Hüttenweg mit 33 Stangen markiert. Bei ``Ober Chäseren'', nach der Stange 20 den Winterweg nach rechts verlassen und auf den Stelliboden (Pt. 2209) aufsteigen. Nun in südwestlicher Richtung über weniger steile Hänge über den Pt. 2560 zum NO-Grat des Rottällihorns aufsteigen, den man etwas oberhalb von Pt. 2821 betritt. Nun auf dem felsdurchsetzten Grat mit Ski zum Gipfel. (Von der Rotondohütte erreicht man das Rottällihorn über den Rottälligrat in einem weiten Bogen über den Pt. 2609.) Vom Gipfel des Rottällihorns in einer kurzen Abfahrt auf den Rottällipass und von dort zu Fuss, bei sehr guten Bedingungen auch mit Ski, über den NO-Grat auf das Stellibodenhorn. Vom Stellibodenhorn wieder auf den Rottällipass zurück und von dort direkt zur Hütte abfahren.

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Vom Winterhorn über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte

(GS) Lange Höhenwanderung mit ständigem auf und ab. Wesentlich für ein zügiges Vorankommen auf dieser "Haute Route" im Zentralen Gotthardmassiv ist eine gut gesetzte Schneedecke. 4h vom Skilift bis zum Pizzo Lucendro, 5-51/2h vom Skilift bis zur Rotondohütte. Kombination der Routen 191a, 191d und 189d  des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Skilift (für Betriebszeiten und Auskünfte: Link zum Skigebiet Winterhorn) bis unter das Winterhorn. Vom Skiliftende, bei P. 2358, über den flachen Rücken aufwärts, dann nach S abbiegen und den nach NE gerichteten Gipfelhang queren. Diese Querung verlangt nach grösseren Schneefällen grösste Vorsicht. Über leichte Felsen zu Fuss auf den von grossen Blöcken gebildeten Gipfel. Vom Gipfel des Winterhorns mit geschulterten Skis in dei Lücke nord-östlich von P2628.9 hinab. Nun in langem Marsch über die Gipfel des Pizzo d'Orsirora (2603 m) und des Pizzo dell'Uomo (2685.8) hinweg. Siwebenhorn (2763.9 m) und Stegenhorn (2820.7 m) lassen sich auf der Höhenkurve 2600 m entlang ostseitig umgehen. Nach einem Aufstieg durch eine Mulde wird bei P. 2722 wieder die Krete und bald darauf der Ghiacciaio di Lucendro erreicht. Über den Firnrücken zum E-Grat und über diesen, zuletzt die Skis tragend, auf den Gipfel. Vom Gipfel die Skis etwas nach Norden heruntertragen, nachher zur Lücke südlich von Punkt 2853 Abfahren. Nach Westen durch das Couloir und die nachfolgenden weiten Hänge hinunter zu Pt. 2370 und weiter zum Oberstafel (2220.5 m), wo die letzten 3/4 Stunden Aufstieg auf dem mit Stangen markierten Hüttenweg unter die Felle genommen werden müssen.  

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Vom Gemsstock über den Gotthardpass zur Rotondohütte

(GAS) Eine sehr schöne, aber auch lange Tour. (7-71/2 Stunden, 1900 m Aufstieg, 2080 m Abfahrt; vom Gotthard-Hospiz: 4-5 Stunden, 1400 m Aufstieg, 750 m Abfahrt)

Vom Gemsstock (2961.3 m) fährt man auf den Schwarzbachfirn und mit 60 m Gegensteigung über die Gafallenlücke (2829 m) ins Guspis ab. Übers Chrummegg steigt man südwärts zum Gloggentürmli (2692 m) auf. Über die Alpe della Prosa fährt man zur Staumauer des Sellasees ab und folgt der Strasse zum Gotthardpass (2091 m). Hierhin auch mit Bus oder Auto nach Öffnung der Passstrasse im Frühsommer. Vom Gotthardpass folgt man dem Tälchen des Ri della Valetta zu Pt. 2255 und weiter zu Pt. 2386. Weiter in südwestlicher Richtung hinauf zur Valletalücke (Pt. 2643). Westwärts steil (35º) abfahren zu einem kleinen See (2480 m). Über den breiten Rücken zuerst west-, dann südwestwärts zum Gipfel des Pizzo Lucendro (2962 m) aufsteigen, das letzte Stück zu Fuss. Vom Skidepot nach Norden zur Lücke südlich von Punkt 2853 abfahren. Nach Westen durch das Couloir und die nachfolgenden weiten Hänge hinunter zu Pt. 2370 und weiter zum Oberstafel (2220.5 m), wo die letzten 3/4 Stunden Aufstieg auf dem mit Stangen markierten Hüttenweg unter die Felle genommen werden müssen.

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Im Gipfelhang des Pizzo Lucendro

Im Gipfelhang des Pizzo Lucendro

Von Airolo über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte

(GAS) Lohnender, relativ selten begangener Zugang zur Rotondohütte. Nur bei günstiger Lawinensituation empfehlenswert (vom Motto Bartola: 5-51/2 Stunden, 1780 m Aufstieg, 750 m Abfahrt). Kombination der Routen 445a und 189d des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Von Airolo (1141 m) auf der Gotthardstrasse nach Motto Bartola (1527 m, Parkplatz). Auf der Strasse weiter bis zur grossen Stützpfeilerkurve über dem Dorf Fontana. Jenseits der Kurve bald die Strasse verlassen und in NW-Richtung nach Rosso di Fuori (2128 m) ansteigen. In gleicher Richtung über die Verflachung und steil gegen Pt. 2430 hinauf, nach W abbiegen und parallel zur Cresta del Poncionetto durch die Folge schöner Mulden auf den Gletscher hinauf. Über den Firnrücken zum E-Grat und über diesen, zuletzt die Skis tragend, auf den Gipfel. Vom Gipfel die Skis etwas nach Norden heruntertragen, nachher zur Lücke südlich von Punkt 2853 Abfahren. Nach Westen durch das Couloir und die nachfolgenden weiten Hänge hinunter zu Pt. 2370 und weiter zum Oberstafel (2220.5 m), wo die letzten 3/4 Stunden Aufstieg auf dem mit Stangen markierten Hüttenweg unter die Felle genommen werden müssen.

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Von Villa-Bedretto über den Pizzo Lucendro zur Rotondohütte

(SGAS) Wenig begangene, steile Tour, trotzdem sehr lohnend. Nur bei günstiger Lawinensituation empfehlenswert (6-7 Stunden, 1950 m Aufstieg, 750 m Abfahrt). Kombination der Routen 445b und 189d des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993)

Von Villa-Bedretto (1362m, Postautohaltestelle) nach Orello, den Ri di Cavanna überschreiten und über Nostengo (1421 m) nach Carniscio ansteigen. Nun sehr steil und anstrengend nordöstlich nach Cantina (1773 m), wo sich das Gelände wieder zurücklegt. Nun in N-Richtung, später NE, nach Rosso di dentro (2090 m) und gegen Rosso di fuori. Dann steil gegen Pt. 2430 hinauf, nach W abbiegen und parallel zur Cresta del Poncionetto durch die Folge schöner Mulden auf den Gletscher hinauf. Über den Firnrücken zum E- Grat und über diesen, zuletzt die Skis tragend, auf den Gipfel. Vom Gipfel die Skis etwas auf nach Norden heruntertragen, nachher zur Lücke südlich von Punkt 2853 Abfahren. Nach Westen durch das Couloir und die nachfolgenden weiten Hänge hinunter zu Pt. 2370 und weiter zum Oberstafel (2220.5 m), wo die letzten 3/4 Stunden Aufstieg auf dem mit Stangen markierten Hüttenweg unter die Felle genommen werden müssen.

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Von der Capanna Piansecco zur Rotondohütte

(GAS) Interessante Überschreitung vom Tessin ins Urnerland durch hochalpine Umgebung. Auch ohne die Besteigung des Pizzo Rotondo lohnend (4 Stunden, 900 m Aufstieg, 350 m Abfahrt)

Von der Capanna Piansecco auf einem Geländerücken gegen den Südwestsporn des Chüebodenhorns ansteigen. Unter diesem Sporn ziemlich steil nach Nordosten queren und dann zum Passo di Rotondo (Pt. 2764) aufsteigen. Vom Passo di Rotondo kann der Pizzo Rotondo auf der weiter hinten beschriebenen Route 'mitgenommen' werden (Routenbeschreibung). Nun Richtung Norden abfahren, unter dem Nordwestsporn des Pizzo Rotondo durchqueren und leicht ansteigend auf den Witenwasserenpass (2819 m) aufsteigen. Vom Witenwasserenpass über den Witenwasserengletscher zur Hütte abfahren.

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Vom Hotel Tiefenbach zur Rotondohütte

(MAS) Relativ einfacher, wenn auch in der Traverse unter dem Blauberg recht steiler Übergang vom Hotel Tiefenbach zur Rotondohütte (5 Stunden, 1100 m Aufstieg, 650 m Abfahrt).

Vom Hotel Tiefenbach (2106 m) auf der Passstrasse zum Furkapass aufsteigen und dann die ziemlich steile NE- Flanke des Blaubergs über die Punkte 2552, 2621 und 2650 auf das Gratstück zwischen den Punkten 2808 und 2745 aufsteigen. Von dort auf den Muttengletscher abfahren und über diesen zum Leckipass (Pt. 2892) aufsteigen. Von dort direkt zur Hütte abfahren.

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Vom Hotel Tiefenbach über das Gross Muttenhorn zur Rotondohütte

(MAS) Lohnende Möglichkeit um vom Hotel Tiefenbach in die Rotondohütte zu gelangen. Etwas anstrengender und deutlich länger als die vorgenannte Route (6-7 Stunden, 1350 m Aufstieg, 950 m Abfahrt). Kombination der Routen 196d und 196b des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Vom Hotel Tiefenbach (2106 m) auf der Passstrasse zur Passhöhe (2431 m) aufsteigen. Von der Passhöhe in südwestlicher, später in südlicher Richtung auf dem Trassee eines Strässchens dem Steilhang des Blaubergs und des Griegufergrats entlang zu Pt. 2494, im Tal des Muttengletschers. Bei hartem Schnee kann diese Passage recht heikel sein. Über die breite, mässig geneigte Talsohle zum Muttgletscher hinauf und über diesen zum westlichen Gipfelgrat (Achtung Bergschrund). Von Pt. 3005 zu Fuss weiter zum Gipfel. Über den Südgrat absteigen in die Lücke zwischen dem grossen Muttenhorn und Pt. 2983 vom Chli Muttenhorn. Von dort über den namenlosen Gletscher auf den Muttengletscher herunter (Spaltengefahr beachten). Der Muttengletscher wird etwa auf 2500 m erreicht, von wo zum Leckipass (Pt. 2892) aufgestiegen und von dort direkt zur Hütte abgefahren werden kann.

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Pizzo Rotondo

(GAS) Markanter Gipfel mit hochalpinem Ambiente (750 m Aufstieg und Abfahrt, 5 Stunden). Route 195 des SAC Skitourenführers Zentralschweiz- Tessin (1993).

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum über die Gletscherterrasse des Gerengletschers zur Schulter östlich von Pt. 2775. Wiederum in leichter Abfahrt an den Fuss des westlichen Felsausläufers des Pizzo Rotondo, um ihn herum und ansteigend zum Passo di Rotondo, Pt. 2764 (hierhin auch von der Capanna Piansecco, siehe Routenbeschreibung). Nun nordwestseits der Kantonsgrenze über den offenen Hang unter eine auffällige, rote Wandpartie hinauf, wo die Skis deponiert werden. Weiter zu Fuss durch das steile Couloir auf den Gipfel. Seilsicherung eventuell empfehlenswert.

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Auf dem Chüebodenhorn

Auf dem Chüebodenhorn

Chüebodenhorn

(GAS) Lohnender Gipfel mit hochalpinem Ambiente, deutlich Einfacher als der Pizzo Rotondo, phantastische Aussicht (650 m Aufstieg und Abfahrt, 4 Stunden)

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum über die Gletscherterrasse des Gerengletschers zur Schulter östlich von Pt. 2775. Wiederum in leichter Abfahrt an den Fuss des westlichen Felsausläufers des Pizzo Rotondo und auf praktisch gleicher Höhe weiter um den westlichen Ausläufer des Chüebodenhorns herum. Von dort ansteigend zur Kantonsgrenze und auf den Gipfel. Abfahrt entlang der Aufsteigsroute.

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Gross Leckihorn

(MS) Kurze Skitour auf den Hausberg der Rotondohütte (500 m Aufstieg und Abfahrt, 2 Stunden mit Rückkehr zur Hütte)

Von der Rotondohütte in den Sattel 200 m südlich vom Leckipass (2892 m) aufsteigen. Von dort auf dem Nordgrat des Grossen Leckihorns Richtung Gipfelkreuz aufsteigen, ja nach Bedingungen mit Ski oder zu Fuss. Auf dem gleichen Weg zurück zur Hütte.

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Pizzo Lucendro

(GAS) Von der Rotondohütte eine perfekte Pyramide - eine rassige Skitour mit sehr schöner Abfahrt, welche allerdings günstige Schneeverhältnisse erfordert (700 m Aufstieg, 300 m Abfahrt, 21/2-3 Stunden; mit Rückkehr zur Hütte je 1000 m Aufstieg und Abfahrt, 41/2- 5 Stunden).  Route 189d des SAC Skitourenführers Zentralschweiz- Tessin (1993).

Von der Rotondohütte auf ca. 2260 m in den Talabschluss des Witenwasserentales abfahren. Nun über den NW-Hang des Pizzo Lucendro zur wenig südlich von Pt. 2853 gelegenen Lücke hinauf . Jenseits auf dem Ghiacciaio di Lucendro südlich zum Skidepot auf dem E-Grat. Weiter ohne Skis zum Gipfel. Abfahrt entlang der Aufstiegsspur oder nach Ronco (Routenbeschreibung). Ein GPS Tracklog und Karten stehen hier.

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Gross Muttenhorn

(GAS) Empfehlenswerte Skitour mit prächtigem Ausblick gegen das Goms und die Berner Hochalpen (31/2 Stunden, 900 m Aufstieg, 300 m Abfahrt um auf den Gipfel zu gelangen; 5 Stunden und je 1200 m Aufstieg und Abfahrt, wenn zur Hütte zurückgekehrt wird). Route 196a des SAC Skitourenführers Zentralschweiz- Tessin (1993).

Von der Rotondohütte auf den Leckipass (Pt. 2892) aufsteigen. Abfahrt auf dem Muttengletscher bis ca. 2500 m. Nun in Richtung Muttenhorn-NE-Grat über den Hang hinauf, dann parallel zum Grat über den Gletscherhang (Spalten) in die Lücke (ca. 2940 m) zwischen Pt. 2983 des Chli Muttenhorns und dem Gross Muttenhorn. Hier Skidepot und zu Fuss auf den höchsten Punkt. Abfahrt auf dem Aufstiegsweg oder Abfahrt nach Realp über den Stotzigen Firsten (Routenbeschreibung). Ein GPS Tracklog und Karten stehen hier.

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Witenwasserenstock

(MS) Lohnende Tour auf den Punkt wo die Kantone Uri, Tessin und Wallis zusammenkommen, und von wo das Wasser in drei Meere fliesst (600 m Aufstieg und Abfahrt bei Rückkehr zur Hütte, 2 Stunden bis auf den Westgipfel Pt. 3025.0 m)

Von der Rotondohütte auf dem Witenwasserengletscher gegen den Witenwasserenpass aufsteigen. Unter dem Witenwasserenstock gegen Südosten queren und zum NO-Grat aufsteigen, der zwischen den Punkten 2908 und 3025, bei zwei alten Militärhütten, erreicht wird. Nun auf dem Grat weiter Richtung Hauptgipfel, Pt. 3082 m, (Achtung, Wächten), zuerst mit Skis, später zu Fuss. Rückkehr zur Hütte auf dem Aufstiegsweg, oder 20 m von einer kleinen Lücke westlich des Ostgipfels abseilen und via den Pizzo Pesciora ins Bedrettotal abfahren (Routenbeschreibung).Ein GPS Tracklog und und Karten stehen hier.

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Hüenerstock

(MS) Einfachere und kürzere Skitour mit interessanter Aussicht ins Bedrettotal. Mit Abfahrt vom Gipfel nach Oberstafel idealer Start für eine Besteigung des Pizzo Lucendro (Routenbeschreibung) (500 m Aufstieg und Abfahrt bei Rückkehr zur Hütte)

Von der Rotondohütte auf dem Witenwasserengletscher gegen den Witenwasserenpass aufsteigen. Unter dem Witenwasserenstock gegen Südosten queren und auf den Hüenerstock aufsteigen. Von dort entweder der Aufstiegsspur entlang zur Hütte abfahren oder nach Osten zum Oberstafel.

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Stellibodenhorn und Rottällihorn

(MS) Kürzere Skitour auf die zwei Fast-Dreitausender hinter der Hütte (3 Stunden bei Rückkehr zur Hütte, 400 m Aufstieg und Abfahrt)

Von der Rotondohütte der SE-Abdachung des Rottälligrates entlang in südwestlicher Richtung gegen den Leckipass. Noch bevor dieser erreicht wird, rechts haltend, auf dem Rottällipass (ca. 2900 m) und südwestlich auf den Gipfel des Stellibodenhorns (2988 m). Zurück zum Rottällipass und auf das Rottällihorn (2910.5 m). Vom Rottällipass abfahrt zur Hütte auf dem Aufstiegsweg.

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Rottällihorn und Stellibodenalp

(MS) Lohnende Skitour durch das Muttental. Durch die ausgesprochene Nordorientierung lange gute Schneeverhältnisse. (5 Stunden bei Rückkehr zur Hütte, 1000 m Aufstieg und Abfahrt)

Von der Rotondohütte der SE-Abdachung des Rottälligrates entlang in südwestlicher Richtung gegen den Leckipass. Noch bevor dieser erreicht wird, rechts haltend, auf dem Rottällipass (ca. 2900 m) und auf das Rottällihorn (2910.5 m). Vom Rottällihorn abfahrt durch die NO-Flanke auf die Stellibodenalp (Pt 2209). Von dort entweder weiter auf die Fahrstrasse bei Ober Chäseren und Wiederaufstieg auf dem Normalweg entlang den Stangen oder Wiederaufstieg entlang der Abfahrtsroute zurück auf das Rottällihorn und von dort zur Rotondohütte.

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Grosses Leckihorn im Winter

Auf dem Grossen Leckihorn

Nach Realp über den Stotzigen Firsten

(MS) Landschaftlich und skifahrerisch äusserst reizvolle Tour (5-6 Stunden bis Realp, 700 m Aufstieg, 1900 m Abfahrt). Routen 196a, 196b und 196c des Skitourenführers Zentralschweiz- Tessin (1993).

Von der Rotondohütte auf den Leckipass (Pt. 2892) aufsteigen. Vom Leckipass kann in 1/2 Stunden das Grosse Leckihorn (3065.3 m) über den N-Grat besteigen werden. Abfahrt auf dem Muttengletscher bis ca. 2400 m. Von dort in das kleine Tälchen, das sich gegen den Pt. 2562 hinaufzieht, aufsteigen, später mehr nordöstlich Richtung Pt. 2616 (bei heiklen Lawinenverhältnissen sorgfältige Spuranlage). Weiter auf der Geländeterasse, unter den stotzigen Firsten durch. Nun entweder Richtung Schattmigen Firsten und weiter in die Sattel zwischen den Punkten 2690 und 2747 und von dort auf den Punkt 2747, und von dort Abfahrt nach Realp, oder zu Pt. 2285.5, und von dort in idealem Skigelände in genussvoller Abfahrt nach Realp. Von Punkt 2747 kann der eigentliche Gipfel (Pt. 2752.3) zu Fuss und unter Überwindung einer kurzen, gutgriffigen Kletterstelle erreicht werden. GPS-Tracks und Karten hier.

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Nach Realp über das Stellibodenhorn

(MS) Die Abfahrt vom Stellibodenhorn verspricht durch ihre ausgesprochene N-Lage auch spät in der Saison Pulverschnee oder zumindest eine feste Schneedecke (11/2 Stunden und 400 m Aufstieg bis zum Gipfel, 11/2 Stunden und 1500 m Abfahrt vom Gipfel bis Realp). Route 194a des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Von der Rotondohütte der SE-Abdachung des Rottälligrates entlang in südwestlicher Richtung gegen den Leckipass. Noch bevor dieser erreicht wird, rechts haltend, auf dem Rottällipass (ca. 2900 m) und südwestlich auf den Gipfel. Vom Rottällipass nordwestlich über den unbenannten Gletscher hinab (Spalten), rechts haltend um den Felsausläufer des Rottällihorns herum, dem Hang entlang nordöstlich gegen Pt. 2565 und über den Stelliboden nach Ober Chäseren im Tal von Witenwasseren und von dort nach Realp abfahren.

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Nach Realp über das Rottällihorn

(MS) Die Abfahrt vom Rottällihorn verspricht durch ihre ausgesprochene N-Lage auch spät in der Saison Pulverschnee oder zumindest eine feste Schneedecke (11/2 Stunden und 400 m Aufstieg bis zum Gipfel, 11/2 Stunden und 1500 m Abfahrt vom Gipfel bis Realp)

Von der Rotondohütte der SE-Abdachung des Rottälligrates entlang in südwestlicher Richtung gegen den Leckipass. Noch bevor dieser erreicht wird, rechts haltend, auf dem Rottällipass (ca. 2900 m) und von dort auf das Rottällihorn. Abfahrt durch die NO-Flanke auf die Stellibodenalp (Pt 2209) und weiter nach Ober Chäseren im Tal von Witenwasseren und von dort nach Realp abfahren. GPS-Tracks und und Karten hier.

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Über den Pizzo Pesciora nach Ronco

(GAS) Herrliche Tour von der Rotondohütte ins Tessin. (600 m Aufstieg, 1600 m Abfahrt, 21/2 Stunden bis auf den Gipfel, 4 Stunden bis nach Ronco). Routen 444a und 444b des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum und dann gegen den Passo dei Sabbioni ansteigen. Zu diesem Punkt gelangt man auch wenn man vom Witenwasserenstock, Routenbeschreibung) , 20 m abseilt. Nun über ein steiles Schneefeldes auf der Nordseite des Pizzo Pesciora, ohne Ski, auf den Grat zwischen dem Gerenhorn (3078 m) und Pizzo Pesciora (3122 m) hinauf. Auf dem Grat Skidepot und weiter zu Fuss auf dem SW-Grat auf den Gipfel. Abfahrt vom Skidepot Richtung Löite dei Piani (ca. 2100 m) und weiter zum Punkt 1867. Von dort, auf dem Wanderweg, abfahrt nach Ronco (Postautostation). Dieses Teilstück muss sehr gut eingeschneit sein um fahrbar zu sein.

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Pizzo Rotondo

Der Pizzo Rotondo vom Chüebodenhorn aus

Über den Pizzo Rotondo nach All' Acqua

(GAS) Lohnender Übergang ins Tessin, mit der Möglichkeit den markanten Rotondogipfel mit seinem hochalpinem Ambiente mitzunehmen (750 m Aufstieg, 1500 Abfahrt, 5 Stunden). Routen 195 und 443 des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin.

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum über die Gletscherterrasse des Gerengletschers zur Schulter östlich von Pt. 2775. Wiederum in leichter Abfahrt an den Fuss des westlichen Felsausläufers des Pizzo Rotondo, um ihn herum und ansteigend zum Passo di Rotondo, Pt. 2764 (hierhin auch vom von der Capanna Piansecco, Routenbeschreibung. ). Nun nordwestseits der Kantonsgrenze über den offenen Hang unter eine auffällige, rote Wandpartie hinauf, wo die Skis deponiert werden. Weiter zu Fuss durch das steile Couloir auf den Gipfel. Seilsicherung eventuell empfehlenswert. Abfahrt vom Skidepot über die Alpe Nuova bis auf ca. 2350 m, dort ziemlich heikel unter dem Ausläufer des Chüenbodenhorns mit der Kote 2349 Richtung Capanna Piansecco queren und zu dieser Abfahren. Von der Capanna Piansecco durch die steile Mulde, welche sich nach All' Acqua herunterzieht, abfahren.  (1993).

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Über das Chüebodenhorn nach All' Acqua

(GAS) Lohnender Übergang ins Tessin, phantastische Aussicht auf das Bedrettotal und die umliegenden Berge, deutlich einfacher als der Übergang über den Pizzo Rotondo (650 m Aufstieg, 1400 Abfahrt, 4 Stunden)

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum über die Gletscherterrasse des Gerengletschers zur Schulter östlich von Pt. 2775. Wiederum in leichter Abfahrt an den Fuss des westlichen Felsausläufers des Pizzo Rotondo, um ihn herum und weiter um die den westlichen Ausläufer des Chüebodenhorns. Von dort ansteigend zur Kantonsgrenze und auf den Gipfel. Abfahrt zuerst der Aufsteigsroute auf den Gerenpass, dann südlich Richtung Capanna Piansecco und weiter durch die steile Mulde, welche sich nach All' Acqua herunterzieht.

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Über den Pizzo Lucendro nach Airolo

(GAS) Interessante und lohnende Alternative zum Übergang ins Tessin. (4-41/2 Stunden, 900 m Aufstieg, 1800 m Abfahrt)

Von der Rotondohütte auf ca. 2260 m in den Talabschluss des Witenwasserentales abfahren. Nun über den NW-Hang des Pizzo Lucendro zur wenig südlich von Pt. 2853 gelegenen Lücke hinauf . Jenseits auf dem Ghiacciaio di Lucendro südlich zum Skidepot auf dem E-Grat. Weiter ohne Skis zum Gipfel. Abfahrt vom Skidepot durch die Mulde nördlich der Cresta del Poncionetto nach Rosso di Fuori. Weiter auf die Gotthardpassstrasse und auf dieser nach Motto Bartola und Airolo.

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Zur Capanna Piansecco

(GAS) Mit Pizzo Rotondo rassige, ohne Pizzo Rotondo nicht allzuschwere Skitour (ohne Pizzo Rotondo: 330 m Aufstieg, 900 m Abfahrt, 21/2-3 Stunden, mit Rotondo: 500 m Aufstieg, 1100 m Abfahrt, 3-31/2 Stunden)

Von der Rotondohütte (2571 m) über den Witenwasserengletscher zum Witenwasserenpass (2819 m). Nun rund 60 Höhenmeter um den SW-Grat des Witenwasserenstock herum über die Gletscherterrasse des Gerengletschers zur Schulter östlich von Pt. 2775. Wiederum in leichter Abfahrt an den Fuss des westlichen Felsausläufers des Pizzo Rotondo, um ihn herum und ansteigend zum Passo di Rotondo, Pt. 2764. Nun nordwestseits der Kantonsgrenze über den offenen Hang unter eine auffällige, rote Wandpartie hinauf, wo die Skis deponiert werden. Weiter zu Fuss durch das steile Couloir auf den Gipfel. Seilsicherung eventuell empfehlenswert. Abfahrt vom Skidepot über die Alpe Nuova bis auf ca. 2350 m, dort ziemlich heikel unter dem Ausläufer des Chüenbodenhorns mit der Kote 2349 Richtung Capanna Piansecco (1980 m) queren und zu dieser Abfahren.

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Zum Hotel Tiefenbach

(MAS) Relativ einfacher, wenn auch in der Traverse unter dem Blauberg recht steiler Übergang von der Rotondohütte vom Hotel Tiefenbach (4 Stunden, 650 m Aufstieg, 1300 m Abfahrt). Route 198 des SAC Skitourenführers Zentralschweiz-Tessin (1993).

Von der Rotondohütte auf den Leckipass (Pt. 2892) aufsteigen. Abfahrt auf dem Muttengletscher bis ca. 2400 m. Nun über das Deieren-Älpetli auf den Grat zwischen den Punkten 2808 und 2641. Von dort Abfahrt zum Furkapass über die Seelein 2650 und 2641 und entlang der ziemlich steilen NE-Flanke des Blaubergs auf die Passhöhe. Von dort auf der Furka-Passstrasse zum Hotel Tiefenbach abfahren.

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Mit Telemarkskis

Im Prinzip können alle beschriebenen Routen auch mit Telemarkskis unternommen werden, verlangen aber zum Teil eine perfekte Beherrschung der Telemarktechnik. Besonders geeignet und lohnend für Telemarkskis ist der Normalaufstieg von Realp und die Abfahrt über den Leckipass und den Stotzigen First nach Realp zurück, wobei der Aufstieg bis auf den Oberstafel ohne Felle mit gewachsten Skis schneller und leichter ist. Für die anderen Aufstiege sind Klebefelle vorzuziehen. Viel mehr über Telemarkskis findet man unter www.telemark.ch

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