Tourenwoche im Ornygebiet 12.7-18.7
Am Montag starteten wir mit einer langen Zugreise in die Westschweiz. Nach gemütlicher Anreise ins Val Ferret stiegen wir in 2 Stunden in die Cabane d`Orny auf. Den Rest des Tages liessen wir ruhig ausklingen.
Am Dienstag ging es in den Fels, auf den Aiguille de la Cabane. Dies wäre eine schöne Kletterei von 6 Seillängen gewesen, wenn der Wind nicht so stark geblasen hätte. Zurück in der Hütte machten wir uns auf in den nah gelegenen Klettergarten. Der Tag wurde mir einem wunderbaren Abendessen abgerundet.
Am Mittwoch war der Tag mit der super geilen Kletterroute an der Aiguille d`Orny. Da wir die Ersten in der Route waren, mussten wir nie warten und kamen sehr schnell vorwärts, was dazu führte, dass wir wieder früh in die Hütte zurückkehrten. Da kamen bei uns so einige absurde Ideen auf…
- Baden im See, der neben der Hütte liegt
- Eisscholle auf dem See in Richtung Abfluss ziehen
- Den See und die Eisscholle überqueren
Die 1. Idee haben alle absolviert ausser Fabio und Flöru. Die 2. Idee konnten wir auch bewältigen und die 3. Idee überliessen wir Matthias, der dies souverän meisterte. Somit war auch schon der dritte Tag vorbei.
Am Donnerstag marschierten wir pünktlich um 5 Uhr los, nachdem alle genug vom stärkenden Frühstück hatten. Bei ein wenig Gletscherwatscheln, ging es steil hoch Richtung le Portalet. Als Abschluss bat der Gipfel eine wunderschöne Granitkletterei und eine sehr schöne Aussicht. Gemütlich nahmen wir dann den Abstieg ins Biwak in Angriff. Nach Essen sortieren und kochen gingen wir schon früh zu bett.
Freitag: Aiguille du Chardonnet
Tagwache für die Meisten um drei, und um acht für zwei.
Nach Brot und Brei, ging alles von allein, ins Tal hinein.
Nach sehr steilem Firn und Eis, wurde es langsam heiss.
Schliesslich ging es los mir der langen Kletterei, während Flöru und Fabio suchten glänzend Stein.
Überglücklich auf dem Gipfel angekommen haben wir das Znüni eingenommen.
Nach schwierigem Abstieg Richtung Glacier du Tour, ging es zügig weiter auf den Gipfel des Tête Blanche mit Bravour.
Ab durch den kleinen Gletschercanyon, durchs Fenêtre de Suzanne betraten wir glücklich und zufrieden das Biwak zum Nachtessen.
Am Samstag nahmen Maurus, Dani und Mättu nach wunderbarem Ausschlafen und feinem Frühstück die Klettertour auf den Aiguille sans nom in Angriff, während sich die anderen die Finger im Klettergarten wundkletterten und die Seilverlängerung und den Flaschenzug übten. Der Tag wurde abgerundet mit einem feinen Fondue und in Gedanken der bombenfeste Granit und die wunderschöne Kletterei.
Am Sonntag bildeten wir zwei Gruppen. Einige marschierten in schnellem Schritt auf die Aiguille du Tour, während die anderen eine Kletterroute direkt oberhalb eines Bergsees kletterten. Nach dem wir uns wieder getroffen hatten, folgte der Abstieg ins Tal. Nach leichten ÖV Schwierigkeiten gelangten wir doch noch rechtzeitig nach Martigny auf den Zug und zurück nach Zofingen. Wir danken Dani für die super Woche mit wunderschönen Touren.